EGL Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH - Aktuelles / Hamburg
01.09.2010
Blohms Park – Blohms Turm – Blohms Burg
Rätselhafte Dinge tun sich im Blohms Park. Auf der Lichtung des Waldspielplatzes wächst ein wilder Stangenwald aus dem Waldboden. Eine Tunnelrutsche, Kletterstangen und Leitern werden sichtbar. Nach und nach lässt sich im kreativen Chaos der Holzbohlen eine höchst eigenwillige Kletterskulptur entdecken.

Unter der Regie von Hans-Georg Kellner sind Mitarbeiter der Firma kellner.spiel seit einigen Tagen dabei, unzählige rote, orange und blaue Eichenbohlen zu einem Spielgerät aufzutürmen. Nach einer Idee von EGL entsteht auf dem Waldspielplatz im Blohms Park das neue Wahrzeichen des Spielplatzes. Egal ob „Blohms Turm“ oder „Blohms Burg“ -einen richtigen Namen hat die Kletterskulptur noch nicht- klar ist jedenfalls, dass das Erstürmen des Turmes schon einiges an Kreativität und Mut erfordert. Die luftigen Podeste auf unterschiedlichen Höhen wollen erst erobert werden. Dünne Seile und wackelige Balken schärfen den Gleichgewichtssinn und das Koordinationsvermögen. Aber, und das ist das Wichtigste, es macht einfach unheimlich Spaß, sich in diesem Labyrinth zu bewegen.

Zeitgleich wird der restliche Spielplatzbereich saniert. Neue Wege werden angelegt, Sitzbänke aufgestellt und bereits vorhandene Spielgeräte aufgearbeitet und wieder eingebaut. Ziel ist es, den Spielplatz Ende September der Öffentlichkeit zu übergeben, so dass der Turm im Herbst noch ausgiebig getestet werden kann.
Pressekonferenz zum Naturschutzkonzept
28.06.2010
Pressekonferenz: Ausgleichs- und Naturschutzkonzept der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013)
Lange haben es Naturschutzverbände und Parlamentarier gefordert, nun stellt die internationale Gartenschau ihr Ausgleichs- und Naturschutzkonzept für das etwa 100 ha große Parkgelände in Hamburg-Wilhelmsburg der Öffentlichkeit vor. Erstellt wurde das Konzept von EGL.

Auf einer Pressekonferenz der igs am 28.06.2010 präsentierte unsere Mitarbeiterin Christiane Buchwald die von ihr erarbeiteten Inhalte. Die wichtigsten Grundzüge des Konzeptes sind der Erhalt und die Entwicklung der wertvollsten und empfindlichsten Lebensräume. Ein weiterer Baustein stellt die Aufwertung der vielfältigen Gewässerbiotope in ihrer Funktion für den Biotopverbund dar. Der naturschutzrechtlich erforderliche Ausgleich wird gebündelt im Wilhelmsburger Osten umgesetzt, hier sollen 22 ha als Feuchtgrünland entwickelt und durch die Anlage einer mosaikartigen Struktur aus Gräben und Flachwasserbereichen insbesondere für Wiesenvögel und Amphibien aufgewertet werden.

Nach der Präsentation des Konzeptes äußerten sich die Vertreter von NABU und BUND positiv und begrüßten, dass mit dem vorgelegten Naturschutzkonzept die igs auf einem guten Weg sei. Gemeinsam (siehe Foto) schaut man nun nach vorn.
Blohms Park – Blohms Turm – Blohms Burg
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